(21.06.15) Als ich gestern Abend meine internetten Dinge nebst meinem Abendessen im feinen Nachbarhotel erledigt hatte, wollte ich endlich zurück zu meiner WLANdefekten Unterkunft. Es war ja mit dem Autofahren doch immer etwas anstrengender, also ab inne Heia. Ich wurde aufgehalten. Der Manager des Hotels meinte, ich hätte da jetzt den Abend alleine gesessen, jetzt müsste ich noch auf einen Drink an seinen Tisch kommen. Nein danke, war alles ok, ich wollte ja alleine sitzen! Doch, doch, einen Drink nimmst du jetzt mit uns. Naaa gut, dann Planänderung, ein Schlummertrunk geht immer. Ich wählte leckeren Rotwein, hihi, wenn schon auf Kosten des Hauses, denn schon. Mit am Tisch saßen noch der Assistant-Manager und ein ganz nettes altes Pärchen aus Neuseeland, Billy und Luisa, anscheinend Dauergäste. Es wurde viel gelacht, dann gab es ein wenig politische Gespräche, ich versuchte zu folgen, musste auch was zur ‘German Wall’ erzählen und quatschte dann aber mit Luisa über Neuseeland und Psychosomatik. Beim Abschied drückte sie mich, ich werd irgendwie dauernd adoptiert, wie süß. :)) Heute fuhr ich dann weiter in die Hauptstadt Fijis, Suva. Ich wollte eigentlich nach einer Stadtbe’sehung in die von dort erreichbaren Highlands, soll ne ganz tolle Landschaft sein. Aber erst gönnte ich mir noch einen kleinen Lunch im Grand Pacific Harbour, ganz feines Haus. Nachdem ich mich also ganz fein auf der Terrasse verwöhnt hatte und los wollte geriet ich an den nächsten Hotel-Manager, Jonathan aus Italien. Im Gespräch einigten wir uns, dass ich nicht in die Berge fahre, er war nicht der erste, der mir von einer Inlandsfahrt abriet, wenn auch in ganz unterschiedlichsten Inselgebieten. Kann man also hier alles über einen (Berg-)Kamm ziehen… Die Dame bei der ich meinen morgigen Inseltripp gebucht hatte sagte mir auch, ich solle beim Inselumcruisen gucken, wo ich anhalte und auf keinen Fall unterwegs jemanden mitnehmen. Hm, hier wird nämlich ge-hitchhicked was das Zeug hält, vielleicht also auch ge-hijacked?! Komisch alles. Ich hab sowieso immer die Tür-Knöpfe unten und bin hier ja eh von Anfang an sehr vorsichtig, also keine Sorge!!! 🙂 Es gab dann ne Planänderung, ich verzichtete gänzlich auf die Rund-Fahrt und fuhr den kürzeren Weg wieder zurück nach Nadi, wo ich ja morgen im Hafen an Bord gehe. Die Rückfahrt war dann ganz entspannt, weniger kilometer- sowie zeitintensiv, ich hab trotzdem viel schöne Landschaft gesehen und hatte unterwegs ein gemütliches Abendessen am Strand mit einem indischen US-Pärchen. Manchmal ist weniger eben einfach mehr.






