(22.06.15) Es gibt ein paar traurige Kinomomente, die sich in mein emotionales Gedächtnis eingebrannt haben. Oben auf der Liste steht die mich damals unvorbereitet getroffene Schlussszene von Sean Penns “Into the wild”, dann dicht gefolgt von dem Moment, als Tom Hanks in “Cast away” seinen Freund Wilson, den vermenschlichten Volleyball, an den Ozean verlor. Und so hatte ich schon lange eine Verbindung zu diesem Film. Heute hab ich einen Schnorchelausflug nach Cast Away Island gemacht – und ward nicht verschollen! Endlich wieder snooorkeling! Es gab bunte Fische, schwärmend und allein sowie einen lustigen, richtig großen Fisch, der hinten einem Hai und vorne einem Rochen glich. Also ein Haichen, ich hatte somit keine Angst. Auch konnte man fein rumklettern um Insel und Umgebung von oben zu betrachten. Zudem gab es Unmengen an Kokosnüssen, wobei man wie Tom Hanks versuchen konnte die Nuss zu knacken indem man sie gegen den gleichen Felsen warf, no way! Ich fand jedenfalls mein zweites Filmset innerhalb weniger Tage auch wieder sehr schön und erlebenswert. So ne einsame, unbewohnte Insel kann schon was, hmm, ok, vielleicht weil man weiß, dass man auch wieder irgendwann abgeholt wird. 😉 Nach meiner Rückkehr auf die Ressort-Insel ‘Mana Island’ huschte ich kurz vor Sonnenuntergang noch schnell auf eine Anhöhe und hoffte auf rosa Wölkchen. Der Ausblick war immerhin sehr hübsch 😉 und ich bestellte mir dann eben bei Rückkehr an die Strandbar einen rosafarbenen Cocktail, ‘Sneak on the beach’. Das ölte auch meine Stimme, es gab nämlich internationalen Abend, jede Nationalität musste nacheinander zusammenstehen und singen – nämlich ihre Nationalhymne. Hand auf’s Herz. Das war irgendwie echt putzig und zum Glück gab es mit mir immerhin sieben Deutsche. Aber eigentlich hatte ich nach dem zweiten Cocktail gehofft, dass wir nochmal alle zusammen singen, um dann auch dem Namen der Insel gerecht zu werden: Mana Mana… :))






