Bald geht es also wieder über den großen Teich, eigentlich ja sogar über zwei! Den Pazifik und den Atlantik. Ersteren wollte ich aber nochmal selber besuchen, schön mit unserem Vierradantrieb an unseren Lieblingsstrang fahren, im Sand laufen, schwimmen, picknicken… Wie so oft fühlte ich mich in die wilde Natur eingelullt, was für ein magisches Fleckchen Erde. Bald geht es doch in ein eher graues Land weit weit weg, ins Ruhrgebiet, bald werde ich in fünf verschiedenen Apotheken arbeiten und wieder “Apotöse” spielen. Bald. Aber erstmal war ich noch hier!
Es gab somit noch ein paar schöne Stunden am Strand, noch ein paar ruhige Momente daheim, noch ein Dinner mit der Familie im mexikanischen Restaurant – und dann hieß es Abschied nehmen. Noch ein Selfi mit meinem Sweety am Abreisetag, bevor ich mich dann nachts über Los Angeles, über Toronto, über London mich auf den Weg nach Düsseldorf machte. Ich bin ja Profi nach all den Jahren, 24 Stunden auf Reisen um die Erde herum schrecken mich nicht mehr, Anschlussflüge erreichen schon, das war in Toronto etwas kritisch, weil die Kanadier mit der Immigration nochmal ein Fass aufmachen, auch für Transit-Reisende, aber es war alles machbar, genauso wie London, ist auch immer viel zu weitläufig, aber passte ebenfalls…
…so dass mich dann der liebe Papa wie schon so oft gar pünktlich am DUS Airport einfangen konnte! Endlich ging es gemeinsam wieder ins “Heimatmuseum”, sprich mein Elternhaus. Ein krasser Unterschied zu meinem hawaiianische Zuhause, anders schön, mit Balkon statt Garten, mit Beton statt Holz, mit Erinnerungen, statt neuem Leben, die Welt macht sich – und mir gefällt’s…