Mit großen Schritten näherte sich plötzlich mein Geburtstag! Und so richtig Lust ‘drauf hatte ich nicht, ist es doch schon sehr anders als “damals”, wo man noch jünger war als auch in anderen sozialen Gefügen und Gewohnheiten steckte. Hier will ich einfach nur “sein” und mir über sowas wie feiern beispielsweise keine großen Gedanken machen müssen.
Es trug sich jedoch zu, dass meine Stieftochter fragte, ob ich nicht am kommendem WE Geburtstag hätte. Und da wir auch mal angefragt hatten, wann wir die Mädels wieder haben könnten, kam eins zum anderen und Blakey schlug vor, dass sie die Enkelinnen am Samstag für ein “Sleepover” zu uns bringen würde – und dann würden wir uns alle noch Sonntag Nachmittag beim wieder Abliefern sehen, bevor ich mich abschließend von meinem Man zu meinem Wunsch-Restaurant einladen ließe.
Und so wurde es ein Wochenende mit Rumtoben, Spielen, Kuchen backen, Basteln, Baden, Mary Poppins gucken, dazu tanzen und schließlich sogar ein bisschen Geburtstag feiern! Einige Dinge, die wir noch geplant hatten, haben wir sogar gecancelt, weil bei uns daheim bleiben und dort Spaß haben plötzlich am schönsten war! Am Nachmittag ging es dann gen Lihue, die Kids mussten ja zeitig für eine nächste Feier abgeliefert werden! Kayden, die Ältere, war sehr traurig und saß traurig in unserem Wohnzimmer, ließ sich noch allerhand einfallen, was sie vor Abfahrt unbedingt erledigen müssten. Sehr niedlich.
Schlussendlich kamen wir zwar verspätet an, dennoch hatten wir zu Sechs noch Zeit miteinander zu Quatschen und Spaß zu haben. Meine Stieftochter hatte mir zudem eine Lei – die berühmte hawaiianische Blumenkette – gebastelt, die ich dann stolz bei meinem Geburtstags-Dinner trug. Allerdings war ich schon auch müde, nach einem Wochenende mit den wuseligen Mädels fühlte ich mich plötzlich nicht nur ein Jahr, sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt älter, haha, aber auch beseelt…