Ich brauchte heute morgen Salz, also genauer: Elektrolyte. Irgendwie hat unser selbst gebrauter Mango Cider es echt in sich, huiii, lecker, süffig und bekömmlich. Also letzteres immerhin bis zum nächsten Morgen. 😉 Nachdem ich dann am Himalaysalz genascht und einen Kaffee intus hatte, fanden wir heraus, dass das Meer heute mal ruhiger ist. Und so haben wir einen schönen “Spaziergang” entlang unseres vorgelagerten Riffs gemacht. Schließlich kann ich dort feinste salzhaltige Luft einatmen und mich zusätzlich über die Haut rehydrieren. 😉 Das natürlich entstandene Becken konnte also bei diesen Ozean-Bedingungen entlang dessen Randes erlaufen werden. Vorsichtig, um keine Korallen zu quetschen tapste ich auf den nur knapp unter der Oberfläche liegenden Riffrand. Dabei eräugte ich den ein oder anderen kleinen Fisch (die großen kommen hier nämlich nicht rein 🙂 ), sah schöne Seegräser, Anemonen, Korallen, Schnecken, Krebse und Seegurken – einfach ein buntes Allerlei. Zum Teil komme ich mir vor, als wenn ich auf Wasser gehe, sehe ich doch bei meiner Begleitung wie witzig es wirkt. Im Inneren des natürlichen Pools ist es heute Morgen zwischen 30 und 100 Zentimeter tief und somit wird es zu einem begehbaren sowie knapp beschwimmbaren Aquarium. Auf der anderen Seite der Umgrenzung geht es allerdings tief hinunter, putzige Schildkröten tummeln sich da, aber auch unputzige Haie können sich dort rumtreiben, somit heißt es hier wie in einem ordentlichen deutschen Schwimmbad: (Besser) Nicht vom Beckenrand springen! 😉
Das Riff-Panorama. Wo man weiter hinten die weiße Gischt sehen kann trifft das Meer auf den Beckenrand und kräuselt sich dabei. In der Pool-Mitte (2. Bild, rechte Bildseite) kann es dann wieder bis zu 150 Zentimeter tief sein, perfekt für ein geschütztes Bad und zum schnorcheln. Bei ruhigen Konditionen ist es dann eine tolle Gelegenheit für einen schönen Spaziergang entlang dieser Umrandung. Er erlaubt spezielle Blicke auf Korallen, Anemonen, Seegräser, Getier – und es scheint als liefe man auf dem Wasser. Nur hinterm Beckenrand geht es bergab… (4. Bild, linke Bildseite)




