nats/ May 30, 2020/ eastside stories

Sonnenuntergang in Milna, so kann man Quarantäne aushalten 🙂

Wir versetzten uns dann also mal selber in Quarantäne. Zogen uns quasi in unseren Dschungel zurück… 😉 Wenn man aus der Großstadt kommt, durch halb Europa fährt und eine wochenlang gesperrte Insel betritt – da will man nicht als Gefahrenquelle angesehen werden, haha, is’ ja alles Dorf hier!

Wir hatten uns ja bevorratet, hatten ausreichend Essen mitgebracht und konnten nun zwei Wochen lang das Haus und den Garten in Ruhe aus dem Winterschlaf holen – und dabei noch auf das wunderschöne Meer gucken…

Und dann war da aber der Moment, wo der Gedanke an ein frisches Stück Fleisch uns das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Hmm, wir haben doch eine liebe Nachbarin, die ja ab und an in die Stadt einkaufen geht, ob die wohl…?!

Wir fragten sie auf Zuruf, ob sie uns eventuell was mitbringen könnte. Ein bissl Hackfleisch, ein Steak oder sowas…?! Macht se, sacht se. Und dann kam da dieser Anruf, ob so oder so oder vielleicht auch ein Huhn…? Sie würde sich da nicht so besonders auskennen, sie wäre ja Veganerin…

…oh nein!! Da verlange ich von meinen veganen Nachbarin zum Metzger zu gehen und blutige, tierische Dinge mitzubringen! Ich entschuldigte mich. Mehrfach! Bis sie mir sagte, dass es sie schon ab und an hier zum Metzger verschlägt, weil die nämlich den Dorf-Katzen auch mal ein Huhn kredenzt!

Ja dann… Miau! 🙂

…und dann bekamen unsere Miezen auch einen formidablen Hühner-Schmaus, nämlich die Reste von unserem Suppenhuhn 😉