nats/ November 15, 2019/ heile welt/ kleine philosophie, on the other side

Da war ich also wieder, zurück auf Kaua’i – und versuchte meinen ausgeklügelten Stundenplan für das kommende halbe Jahr umzusetzen.

Es klingt banal und doch ist es privilegiert – ich beschäftige mich hier mit Lesen, Schreiben, Rechnen und Sport. Meine Grundschullehrerin wäre stolz auf mich. Grade auch, weil ich nun in Mengenlehre glänze: Was brauche ich, was will ich, was kann ich, was geht gar nicht – und wo ist die gesunde Schnittmenge!?

Ja also, ich muss erwähnte grundlegenden Kompetenzen ja nicht mehr “in Echt” erlernen, aber mir eben Zeit für deren Anwendung nehmen. Man lernt ja fürs Leben und eben nicht für die Schule… 😉 Und so habe ich nun wieder regelmäßig und leidenschaftlich angefangen meine kleinen Geschichten zu schreiben und will gerne auch mal wieder den ein oder anderen Artikel verfassen. Das hilft mir schon sehr dabei, der deutschen Sprache mächtig zu bleiben und zudem kreativ zu Denken.

Und wenn ich vom Lesen schreibe, rechnet man nicht gleich mit Fortbildung. Aber das meine ich, denn mein pharmazeutisches Wissen muss ich ja doch regelmäßig auffrischen und auch ausbauen – und so komme ich mit dem Studieren von Fachliteratur und entsprechenden Lernkontrollen meinem Ziel näher, auch mit arbeitsfreien Perioden auf gebildeter Höhe zu bleiben. Die Belletristik muss dann eventuell warten bis ich in Rente gehe 😉

Und Rechnen, tja, was soll ich sagen, wenn man in drei Ländern lebt, verdient, Steuerklärungen macht und sich sozial absichern muss – da bleibt einem nichts anderes übrig als auch kalkulatorisch zu glänzen. Eigentlich war Mathe immer mein Lieblingsfach, hmm, ich weiß nicht, ob ich da heute noch hinter stehe… 🙁

Nun noch zu dem Fach, welches ich in der Schule nicht so mochte: Sport. Zirkeltraining. Völkerball. Bockspringen. Leichtathletik und Sportfest. Also, ich weiß nicht… Aber heute weiß ich, dass körperlicher Ertüchtigung unerlässlich ist, wenn man sich und seinem Körper gesund halten möchte. Nun, ich finde viele Sportarten immer noch doof, habe aber auch Dinge gefunden, dir mir gut tun. Tanzen und Schwimmen waren auch in der Schule erträglich und gefallen mir heute sehr. Und dann eben Yoga, klingt modern und hip, ist aber uralt und vielschichtig.

Und nun bin ich mal auf mein Halbjahreszeugnis im März gespannt…

Schwimmunterricht mit Sonnenuntergang